Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle und Schauspieler Matthias Schweighöfer sind von der Zeitschrift “GQ” zu den “Männern des Jahres 2010″ gekürt worden. Schweighöfer bekam den Preis als “Aushängeschild des deutschen Films”. Brüderle wurde als “ordnungspolitischer Fels” gewürdigt.
Die Gala für die “GQ-Männer” des Jahres fand bereits zum zwölften Mal statt. Sie wurde erstmals in Berlin ausgerichtet. Als Gäste kamen auch die Schauspieler Rupert Everett und Nora Tschirner sowie der Boxer Wladimir Klitschko.
Der Internetdienstleister gab im vergangenen Quartal abermals mehr für die Vertretung seiner Interessen aus und hält aktuell bei 4 Millionen US-Dollar. Aber auch Facebook investiert, um seine Anliegen durchzusetzen.
Google hat heuer bereits viel Geld für Lobbying ausgegeben. Allein im vergangenen Quartal waren es 1,2 Millionen Dollar. Damit hat der Internetdienstleister deutlich mehr, als noch im Vorjahr ausgegeben. Im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres waren es 1,08 Millionen, was einer Steigerung von 11 Prozent entspricht. Google hat damit deutlich mehr Geld für Lobbying ausgegeben, als etwa Apple (340.000 Dollar) oder Facebook. Das Unternehmen hinter dem sozialen Netzwerk gab im zweiten Quartal dieses Jahres 60.000 Dollar für Lobbying aus. Im dritten Quartal hatte sich diese Zahl bereits verdoppelt. Im Vergleich zum dritten Quartal 2009 (121,000 Dollar) hat Facebook heuer jedoch ein etwas weniger für seine Interessensvertretung ausgegeben.
Damit nicht genug, hat Google heuer mit 3,92 Millionen Dollar bereits fast so viel wie im gesamten Jahr 2009 in die Vertretung seiner Interessen investiert. „Google verfügt über Lobbyisten mit guten Verbindungen zu Gesetzgebern und Regulatoren“, so John M. Simpson, Direktor des Consumer Watchdog Inside Google-Projekts. Zu Googles Lobbyisten zählt unter anderem Pablo Chavez, der bevor er für Google 2006 zu Google kam, Chefberater des Senator John McCain und im Senatsausschuss für Handel, Wissenschaft und Verkehr als Senior Berater tätig war.
Google investierte bisher unter anderem in die Regulierung der Onlinewerbung, die Reform des Patentwesens, Schutz von Onlinekäufern und Cloud Computing. Aber auch in erneuerbare Energie und Energiesysteme der Zukunft, Zugang zu Breitbandinternet und Regelungen, welche die Nutzung des Internets durch Kongressmitglieder betreffen, wurden von Google mit Geld bedacht. Zudem investierte Google in „die Offenheit und den Wettbewerb des Online Services Marktes“. Da diese Investitionen in Zusammenhang mit dem 700 Millionen Dollar-Deal, durch den Google ITA, einen Hersteller von Software über die Fluglinien und Reiseveranstalter Flugdaten abfragen könnten, werden sie derzeit von US-amerikanischen Justizministerium untersucht.
Facebook investierte sein Geld übrigens unter anderem in Maßnahmen, die weltweite Richtlinien für Softwarehersteller bringen sollen, Richtlinien zur Privatsphäre im Internet und zur Netzneutralität.
Der Rosenkrieg im Hause des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi geht weiter: Die ehemalige First Lady Veronica Lario reichte bei Gericht erneut eine saftige Unterhaltsforderung ein. 3,5 Mio.Euro monatlich wolle die 54-Jährige von ihrem 74-jährigen Ex-Gatten nach fast 20 Jahren Ehe, berichtete der “Corriere della Sera”.
Dabei hatte es noch im Mai so ausgesehen, als hätte sich Lario mit dem Milliardär und Medienmogul geeinigt. Sie solle 300.000 Euro im Monat erhalten und lebenslang in der Luxusvilla nahe Mailand wohnen dürfen, hieß es damals.
Auf der gestrigen Apple-Keynote kündigte Firmenchef Steve Jobs einen App Store für Mac OS X an. So soll das System was auf dem iPhone so gut funktionierte, auch auf die Schreibtische der Mac-User wandern. Spätestens in 90 Tagen soll der Software-Shop seine virtuellen Pforten öffnen. Doch die Regeln, die eine App befolgen muss, um aufgenommen zu werden, sind härter als erwartet.
Mac-Benutzern soll so die Möglichkeit gegeben werden, Applikationen, die sie für ihren Computer benötigen, ähnlich wie auf dem iPhone mit wenigen Klicks bezahlen und benutzen zu können. Entwicklern möchte man so eine neue Plattform bieten, auf der sie ihre Produkte vermarkten können. Doch hierfür muss das entsprechende Programm Regeln einhalten, die kürzlich bekannt gegeben wurden. Diese sind allerdings so streng, dass bereits jetzt einige Entwickler daran zweifeln, ob der neue App-Store zu einem Erfolg wird. Denn selbstverständlich ist niemand gezwungen, seine Software auf der neuen Plattform zu vertreiben.
Zahlreiche Punkte des Reglements widmen sich dem Punkt Jugendschutz. Es sind keine Apps erlaubt, die zum exzessiven Konsum von Alkohol oder illegalen Substanzen anregen beziehungsweise Minderjährige zum Konsum von Alkohol oder Zigaretten verleiten. Weiter verbietet Apple, Bilder zu zeigen, auf denen Menschen oder Tiere getötet, gequält oder verletzt werden und Pornografie im Allgemeinen. Bis scheinen die Anordnungen noch weitgehend nachvollziehbar und bereits vom App Store für das iOS bekannt.
Doch interessant wird es, wenn man sich die weiteren Regeln ansieht, die Apple den Entwicklern vorgibt. Grundsätzlich gilt: Programme, die abstürzen oder auch nur Fehler aufweisen, werden nicht für den Verkauf zugelassen. Selbst wenn das Programm über Funktionen verfügt, die nicht ausführlich dokumentiert sind, ist es nicht App-Store-tauglich. Sind die Funktionen eines Programms zwar dokumentiert, aber bereits in einem anderen Programm weitgehend vorhanden, ist die App ebenfalls unzulässig. Gleiches gilt, wenn Apple der Meinung ist, dass die Programmfunktionen „nicht sehr nützlich sind“ oder auf Dauer nicht unterhaltsam genug.
Betaversionen, Demos, Trial- und Testversionen werden grundsätzlich abgelehnt. Dient eine App in weiten Teilen nur zu Werbezwecken, schaut man sie sich ebenfalls erst gar nicht an. Reine Content-Aggregatoren, Sammlungen von Links oder einfache Webclippings haben nach Apples Ansicht auch nichts im App Store zu suchen.
Doch das ist nicht alles, was die Entwickler zu beachten haben, wenn sie den neuen App-Store nutzen möchten. Schon bei der Programmierung sind einige Regeln zu beachten. Applikationen müssen grundsätzlich alle ihre benötigen Bibliotheken selbst mitbringen. Von mehreren Applikationen geteilte Bibliotheken dürfen nicht verwendet werden. Gleiches gilt auch für „veraltete Technologien“. Apple nennt hier explizit Java und Rosetta. Weiter dürfen Pakete für den App Store ausschließlich mit den in Xcode enthaltenen Werkzeugen erstellt werden, Installer von Drittanbietern sind untersagt.
Die sogenannten „Mac App Store Review Guidelines“ sind durchzogen mit Hunderten weiteren Regeln und Vorgaben mit denen Apple, den ein oder anderen Entwickler verschrecken könnte. Die Frage, die sich stellt, ist: Warum sollte ein Entwickler 30 Prozent des Gewinnes an Apple abtreten, wenn er zudem noch derartig vom US-Konzern eingeschränkt wird? Der App-Entwickler Mathias Lange glaubt die Antwort zu wissen. In einem Bericht auf macnotes.de vermutet er, dass es sich zukünftig kaum ein Entwickler leisten kann, seine Anwendung nicht im App Store zu platzieren. Da die meisten Endanwender künftig nur noch im App Store einkaufen würden, könnten Apps die dort nicht vertreten sind, nur schwer bei den Anwendern wahrgenommen werden und damit auch zu niedrigen Verkaufszahlen führen, schildert er im Artikel. „Das wird dazu führen, dass zukünftig immer weniger Software “frei” heruntergeladen und installiert werden kann, ohne sich der Diktion des Mac App Stores zu unterwerfen.“ schrieb er weiter.
Er sieht die Entwickler und die Anwender durch die geplanten Regeln gar entmündigt. „Apple kontrolliert zukünftig noch stärker welche Anwendungen wir auf unseren Rechnern installieren. Flog eine schlechte Anwendung früher bestenfalls gleich wieder in den Papierkorb, so entscheidet zukünftig erst einmal Apple was gut und was schlecht ist.“
Madonna hat angeblich einen Neuen. Die Sängerin sei mit dem 33-jährigen Choreografen Brahim Rachiki in einem New Yorker Nachtclub gewesen, und die beiden hätten in aller Öffentlichkeit herumgeknutscht, sagte ein ungenannter Augenzeuge der “New York Post”.
Die beiden seien schon händchenhaltend in den Club gekommen. Madonna habe eine Stunde auf der Tanzfläche verbracht und sei dann zu Rachiki zurückgekehrt. Die beiden hätten sich vor den Augen der anderen Gäste geküsst und viel gelacht.
Internationale Musiker werden heute mit dem Echo Klassik in der Essener Philharmonie ausgezeichnet. Der Leipziger Dirigent Kurt Masur erhält den Preis für sein Lebenswerk. Weitere Auszeichnungen gehen an die Mezzosopranistin Joyce DiDonato aus den USA, den Münchner Tenor Jonas Kaufmann sowie den Dirigenten Paavo Järvi aus Estland.
Insgesamt werden Musiker und Ensembles in 59 Sparten geehrt. Der Klassikpreis der Deutschen Phono-Akademie und des Bundesverbands der Musikindustrie gilt als renommiertester Klassikpreis der Welt. Er wurde erstmals 1994 verliehen.
Drei Monate nach dem Start der ersten Angebote für einen sicheren E-Mail-Verkehr hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf dafür auf den Weg gebracht. Das geplante Gesetz für diese “De-Mail” soll einheitliche Anforderungen festlegen und ein Zulassungsverfahren für die Anbieter einführen.
Internetanbieter sollen garantieren, dass beim Mail-Versand bestimmte Sicherheitsstandards eingehalten werden. Empfänger und Absender sollen eindeutig identifizierbar sein. Im Gegensatz zur normalen E-Mail soll die De-Mail über verschlüsselte Kanäle versandt werden.
Til Schweiger bringt sich für Nacktszenen gezielt in Form. “Ich ernähre mich in solchen Fällen sehr bewusst und treibe viel Sport, damit ich so aussehe, wie es sein sollte”, sagte er in einem Interview der Zeitschrift “Gala”.
“Zwei bis drei Monate braucht es, um richtig kernig zu werden.” Die Hauptsache sei die Ernährung. “Viel Eiweiß, keine Kohlenhydrate, kein Alkohol, kein Zucker. Dann schmelzen die Kilos wie von selbst”, sagte Schweiger.
Das US-Schauspieler-Ehepaar Courteney Cox und David Arquette haben ihre Trennung bekanntgegeben. Sie wollten ihrer sechsjährigen Tochter verantwortliche Eltern bleiben und betrachteten sich weiter als “beste Freunde”, teilten sie in einer gemeinsamen Erklärung mit.
“Der Grund für diese Trennung ist, uns und die Qualitäten besser zu verstehen, die wir in einem Partner und für unsere Ehe brauchen”, hieß es darin. “Wir lieben uns immer noch sehr.” Es handele sich um eine Trennung auf Probe. Cox und Arquette haben sich 1996 bei Dreharbeiten kennengelernt.
Sänger Robbie Williams und seine Frau Ayda Field sind bei der Familienplanung nicht einer Meinung. “Ich und meine bessere Hälfte verhandeln gerade über Kinder”, sagte Williams, wie das Onlineportal “Femalefirst” berichtet.
Sie wolle sofort loslegen, er nicht unbedingt. “Ich bin eher der, der sagt: ‘Lass uns erst um die Welt reisen und uns selbst genießen’”, sagte Williams. Er und die amerikanische Schauspielerin haben im August geheiratet. Einen Monat zuvor hatte sich Williams mit seiner ehemaligen Band “Take That” wiedervereint.
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